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18.06.2019, 18:44

Folgenschwerer Irrtum mit hohen Folgekosten

Falsch betankt? Das kann teuer werden!

Benzin statt Diesel in den Tank gefüllt? AdBlue statt Super reingekippt? Das sollte besser nicht passieren. Ein Irrtum an der Tankstelle schlägt schon mal mit fünfstelligen Reparaturkosten zu Buche. Wer den Fehler bemerkt und richtig reagiert, kann aber zumindest das Schlimmste verhindern.

Tankklappe
An der Tankstelle ist Konzentration angesagt: Vor allem das Einfüllen von Benzin statt Diesel verursacht teure Schäden.
© ProMotorZoomansicht

Benzin statt Diesel

Das ist der wohl teuerste Irrtum. Weil Benzin keine Schmierwirkung besitzt, geht die Hochdruckpumpe schon unmittelbar nach dem Anlassen des Motors kaputt. Zudem bilden sich feine Metallspäne, die sich fatalerweise in der gesamten Einspritzanlage verteilen."Im Extremfall müssen dann Pumpe, alle Einspritzdüsen, Leitungen und der Tank erneuert werden", warnen Experten des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Besonders bei Sechs- und Achtzylindern kommt da schnell ein Schaden im fünfstelligen Bereich zusammen. Tipp daher: Wer den Tankfehler erkennt, sollte keinesfalls die Zündung einschalten - in diesem Fall pumpt die elektrische Vorförderpumpe den Sprit nämlich schon in Richtung Motor. Schon gar nicht darf das Fahrzeug gestartet werden. Besser: Das Auto in die Werkstatt abschleppen und das Benzin dort abpumpen lassen.

Diesel statt Benzin

Das ist nicht ganz so schlimm. Überwiegt der Dieselanteil im Tank denjenigen von Benzin, läuft der Motor zwar nicht mehr richtig, eventuell bleibt er ganz stehen. Aber: Unter normalen Umständen entsteht dabei kein Schaden. Es reicht somit aus, den Tankinhalt abpumpen und die Einspritzanlage vom Diesel reinigen zu lassen. Anschließend wird ein neuer Kraftstofffilter eingesetzt. Ergibt eine Prüfung mittels Endoskop, dass der unverbrannte Kraftstoff schon den Katalysator oder Partikelfilter erreicht hat, müssen auch diese Bauteile gereinigt werden.

E10 statt Super oder Super Plus

Macht meistens nichts. Nur wenige Autos sind überhaupt nicht für E10 freigegeben. Selbst diese erleiden durch eine Fehlbetankung in aller Regel keinen Schaden. Maßnahmen sind nur dann angesagt, wenn der Tank vor dem Spritfassen so gut wie "trocken" gewesen ist. In diesem Fall ist man gut beraten, die Zündung nicht einzuschalten und den Tank in der Werkstatt komplett entleeren zu lassen.

AdBlue statt Kraftstoff

Ganz und gar nicht gut, kommt aber vor, zumal der AdBlue-Tank oft gleich neben dem Kraftstoffdeckel sitzt. "AdBlue ist eine wässrige Harnstofflösung und hoch korrosiv", warnen die Fachleute des Kraftfahrzeuggewerbes. Weil AdBlue schwerer ist als Benzin oder Diesel, vermischt es sich nicht mit den Kraftstoffen und legt sich unten in den Tank. Von dort wird es zuerst angesaugt. Folge: Es gelangt in die Einspritztechnik und verursacht dort sofort Rost, der Pumpe und Düsen zerstört. Rat: Keinesfalls starten, sondern den Wagen abschleppen und den Tank professionell aussaugen lassen.

ule

 

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